Indien – 29.02.2016

  1. Tag – Jodhpur – Ranakpur – Udaipur (ca. 290 km) – 29.02.2016

Auf Ihrem weiteren Weg nach Udaipur im Süden Rajasthans unternehmen Sie einen Stopp in Ranakpur, wo sich die großartigsten Jain-Tempel Indiens befinden. Sie verteilen sich über eine Fläche von ca. 3.600 m². Weißer Marmor durchzieht den Haupttempel “Chaumukha Mandir“, der insgesamt 1.444 Säulen im Haupttempel aufweist. Lassen Sie sich von der Einzigartigkeit der individuell gestalteten Säulen faszinieren. Im Anschluss geht es weiter nach Udaipur, dem „Venedig des Ostens“.

Gleich morgens nach dem Frühstück Fahrt in die Stadt zu dem besten Händler für Stoffe. Keiner der Mitreisenden verließ das Haus ohne Kleinigkeit, Mitbringsel bzw. Souvenir. Bei uns in Europa fast unerschwingliche Designerstücke von exzellenter Materialqualität.

Die lange Fahrt hat sich gelohnt. Der Jain-Tempel ist der schönste und beeindruckendste Tempel den ich bisher gesehen habe. Aus weißem Marmor, jedes Detail bis ins Kleinste geplant, kunstvoll und filigran über Jahre hinweg aufgebaut. Dieser Ort strahlt eine Aura der Friedfertigkeit aus. Die Jain töten niemals ein Lebewesen und verzichten auf Gewalt. Ihr Leben ist darauf ausgerichtet, dass die Seele ins Nirwana gelangt. Die Mutter des berühmten Mahadma Ghandi war eine Jain. Sein Lebenswerk war ebenfalls geprägt von diesem Glauben.

Weiterfahrt nach Udaipur. Unterwegs wurde unser Bus auf einer sehr schmalen Passstraße, direkt in einer Kurve, durch einen liegen gebliebenen Bus gestoppt. Unser Bus musste irgendwie rechts vorbei. Nach dem ersten erfolglosen Versuch und Angst bei einigen Mitreisenden vor der ca. 100 m tiefen Schlucht rechts von unserem Bus, müssten alle den Bus verlassen. Der Fahrer setzte den Bus zurück und tastete sich Zentimeter um Zentimeter am Hindernis und an der Schlucht vorbei. Erleichtert und mit viel Anerkennung für die Leistung des Fahrers ging die Fahrt weiter.

Unterwegs konnten wir dann noch einen altertümlichen Brunnen, welcher durch zwei Ochsen die im Kreis laufen das Wasser aus dem Brunnen schöpfen, eine Pensionierung eines Beamten was eher nach einer Hochzeit aussah, sowie eine Kamelherde beobachten. Phantastische Erlebnisse eines ereignisreichen Tages.

Eine Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *